„Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.“ Mit diesem augenzwinkernden Zitat wurde bei der diesjährigen Verleihung des Young-Science-Gütesiegels im Education Lab Wien die Bedeutung innovativer Schulen auf den Punkt gebracht. Umso mehr freut es uns, dass die Hertha Firnberg Schulen erneut zu den ausgezeichneten Forschungspartnerschulen Österreichs zählen.

Das Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung (BMFWF) und der OeAD – Agentur für Bildung und Internationalisierung zeichneten insgesamt 42 Schulen aus sieben Bundesländern aus, die Wissenschaft und Forschung aktiv in den Schulalltag integrieren und ihren Schülerinnen und Schülern frühzeitig Einblicke in wissenschaftliches Arbeiten ermöglichen.

Wissenschaft als gelebter Teil der Ausbildung

Für die Hertha Firnberg Schulen ist die Verbindung von Berufsbildung, Wissenschaft und Forschung seit vielen Jahren ein zentraler Bestandteil des Bildungsauftrags. Die Auszeichnung bestätigt unseren Weg, jungen Menschen nicht nur Fachwissen zu vermitteln, sondern sie auch für wissenschaftliche Fragestellungen, Innovation und gesellschaftliche Entwicklungen zu begeistern.

Besonders erfreulich war die Wertschätzung für die Arbeit der Forschungspartnerschulen durch die Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung, Eva-Maria Holzleitner, sowie Jakob Calice, Geschäftsführer des OeAD. Beide betonten die wichtige Rolle von Wissenschaftsbildung und Forschung für die Zukunft des Bildungs- und Wirtschaftsstandorts Österreich.

Erfolgreiche Zusammenarbeit mit der FH Technikum Wien

Ein wesentlicher Baustein unserer Forschungsaktivitäten ist die langjährige Kooperation mit der FH Technikum Wien. Durch gemeinsame Projekte erhalten unsere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Wissenschaft und Forschung unmittelbar zu erleben. Besonders wertvoll ist dabei, dass Jugendliche regelmäßig Hochschulluft schnuppern, Lehrveranstaltungen besuchen und Einblicke in aktuelle Forschungsfragen gewinnen können.

Diese Erfahrungen fördern nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern stärken auch Kreativität, Problemlösungskompetenz und die Freude am Entdecken neuer Zusammenhänge.

MINT braucht weibliche Stimmen

Als Schule mit starkem Schwerpunkt auf Wirtschaft, Digitalisierung und Technologie sehen wir es als unsere Aufgabe, insbesondere junge Frauen für MINT-Fächer zu begeistern. Die Förderung von Mädchen und jungen Frauen in Wissenschaft und Technik ist für uns kein Zusatzangebot, sondern ein wesentlicher Bestandteil moderner Bildungsarbeit.

Wir sind überzeugt: Die Herausforderungen der Zukunft können nur dann erfolgreich bewältigt werden, wenn unterschiedliche Perspektiven und Talente eingebunden werden.

Forschung beginnt früh

Besonders freut uns auch die Auszeichnung der Mittelschule Kauergasse. Im Rahmen unseres gemeinsamen

MINT-Mittelschulprojekts erleben wir täglich, wie wichtig es ist, bereits in jungen Jahren Begeisterung für Forschung, Technik und Innovation zu wecken.

Die Zusammenarbeit zeigt eindrucksvoll, dass wissenschaftliche Neugier dort entsteht, wo Schülerinnen und Schüler früh die Möglichkeit erhalten, Fragen zu stellen, Zusammenhänge zu erforschen und eigene Ideen zu entwickeln.

Gemeinsam Zukunft gestalten

Die erneute Verleihung des Young-Science-Gütesiegels ist für die Hertha Firnberg Schulen Anerkennung und Auftrag zugleich. Sie bestärkt uns darin, unseren Weg als innovative Forschungspartnerschule konsequent weiterzugehen und jungen Menschen jene Kompetenzen zu vermitteln, die sie für die Welt von morgen benötigen.

Wir bedanken uns bei allen Lehrkräften, Projektpartner:innen, Wissenschaftler:innen und natürlich unseren Schülerinnen und Schülern, die dieses Engagement täglich mit Leben füllen.

Wir freuen uns darauf, auch in Zukunft Wissenschaft, Forschung und Innovation an den Hertha Firnberg Schulen aktiv zu gestalten.

Credit: OeAD/APA-Fotoservice, Martin Hörmandinger